Daniel Pfäffli

Daniel Pfäffli
05.07.2017
1 Kommentar(e)

Mithilfe der mächtigen Provisioning Engine von Matchpoint können sie ihre Workspaces exakt nach den Business-Anforderungen ausstatten, ohne jegliche Deployments und damit einhergehender Downtime.

Der Tag wird jedoch kommen an dem Sie bestehende Inhalte anpassen müssen. Möglicherweise bei einer Reorganisation wenn beispielsweise ein Team die Business Unit wechselt oder Workspaces unternehmensweit angepasst werden sollen. Die Möglichkeit bestehende Inhalte einfach anzupassen wird von MatchPoint bisher nicht adressiert und stellt eine Lücke im Lifecycle-Management dar.

Lesen sie im ersten Teil der zweiteiligen Blog Serie wie das Re-Provisioning Framework das Lifecycle-Management der SharePoint Artefakte durchgängig konfigurierbar macht und welche Auswirkungen dies auf die verschiedenen Stakeholder im Unternehmen hat.

Weshalb braucht es das Re-Provisioning Framework?

Lassen Sie mich Ihnen anhand des Workspace Life Cycle erklären weshalb wir das Re-Provisioning benötigen.
In der ersten Lifecycle-Phase geht es um die Erstellung eines Workspaces sowie dessen Ausprägungen. Die zweite Phase beinhaltet die Verwaltung eines bestehenden Workspaces. Die dritte Phase definiert die Ausserbetriebnahme eines Workspaces, namentlich die Archivierung oder dessen Löschung.



Im Kontext eines spezifischen Workspaces bietet MatchPoint und SharePoint «out of the box» alle Features um die Anforderungen aus den drei Lifecycle-Phasen abzudecken. Dazu kann der User manuell einen Workspace erstellen, bearbeiten oder archivieren/löschen.

Besteht aber die Anforderung mehrere Workspaces automatisiert zu erstellen, zu bearbeiten oder zu archivieren bietet weder SharePoint noch MatchPoint entsprechende Features. Diese Anforderung bestehende Workspaces anzupassen wird ausnahmslos in jedem Unternehmen auftauchen. Sei es das Applizieren von Tags auf bestimme Projekt-Workspaces, eine Massen-Archivierung oder das Nachprovisionieren von Listen, Views oder Feldern auf spezifischen Workspacetypen. In diesem Falle bietet sich die traditionelle Vorgehensweise, das Skripten via PowerShell an.



Das wir dabei mitten auf dem Highway in die PowerShell Hölle landen, galt bis anhin als unausweichlich. Es erwarten uns hohe Aufwände, mühsames Testing und jede Menge Frust.
Zusätzlich erschweren 3.Party «Frameworks» wie MatchPoint den Entwicklungsaufwand und stellen teilweise nicht alle Funktionen in PowerShell zur Verfügung.
 
Genau diese Problematik adressiert das Re-Provisioning Framework mit seinem Tripple A Leitgedanken.

Anything
Alles was Matchpoint provisionieren kann, kann das Provisioning Framework auch, plus einige. zusätzliche Features. Sie definieren die Artefakte wie gewohnt bequem im MatchPoint Configuration Editor und benötigen dazu kein Entwickler Know How.

Anytime
Ob via Expression Console, Webservice call oder beim Absenden eines Formulars, Sie entscheiden wann provisioniert wird.

Anywhere
Via Tag Selektoren definieren Sie auf welchen Workspaces provisioniert wird. Dabei können Sie den Scope von unternehmensweit bis auf einzelne spezifische Workspaces einschränken.

Wie funktioniert das Re-Provisioning?

Eigentlich ist das Re-Provisioning lediglich ein neuer Konfigurationstyp, den Sie im gewohnten MatchPoint Editor in 3 Schritten konfigurieren können.


Schritt 1: Wo will ich provisionieren?

Mittels Tag-Selektoren definieren Sie den Scope des Re-Provisionings. Dabei kann der Scope von unternehmensweit, über bestimmte Abteilungen bis auf einzelne spezifische Workspaces eingeschränkt werden.



Schritt 2: Was will ich provisionieren?

Sobald Sie definiert haben wo etwas provisioniert wird, geht es darum zu definieren was provisioniert werden soll. Dazu können Sie auf die bereits bekannten Konfigurationskomponenten wie Listen , Features, WorkspaceModifications aber auch auf neue Komponenten zurückgreifen.


Die Verwendung des MatchPoint Configuration Editors und der bereits bekannten Komponenten garantieren einen hohen Wiedererkennungswert und ermöglichen Ihnen einen raschen Einstieg mit minimalem Schulungsaufwand.

Schritt 3: Provisionierung ausführen

Nachdem definiert wurde Wo und Was provisioniert wird, geht es darum die Provisionierung anzustossen. Dazu bieten sich verschiedenste Implementationsmöglichkeiten an.
 
  • Expression Console
  • Formulargestützt: Der User kann via Formular z.B. auf einer Self Service Plattform die Provisionierung anstossen
  • WebServiceCall: Für Integrationslösungen kann das Provisioning via WebService Call angestossen werden
  • Provisioning Dashboard: Via Dashboard verwalten Sie die vorhandenen Re-Provisioning Konfigurationen


 

Wie beeinflusst diese Lösung die Stakeholder im Unternehmen?

Das Re-Provisioning spielt seine Stärken spürbar für verschiedenste Stakeholder im Unternehmen aus.

Das DevOps Team kann den Fokus nun vermehrt auf den Betrieb der Farm und die Implementation von Business Logik legen, da der SharePoint Overhead nun obsolet ist. Konfigurieren anstatt Skripten lautet die Devise, was nun auch endlich ermöglicht Prototyping im SharePoint Bereich gewinn- bringend einzusetzen.

Der Product Owner releast nun zweimal im Monat und dies in 90% der Fälle ohne Downtime. Die Velocity seines Dev Teams hat sich spürbar erhöht, womit Features und Apps nun in noch kleineren Zyklen dem Business zur Verfügung gestellt werden können.

Das Business freut sich über die schnelle Umsetzung der Feature Requests. Durch die Flexibilität welche das Re-Provisioning Framework beim Bearbeiten von bestehendem Content bietet, wird die iterative Vorgehensweise nun richtig gelebt. Keine 5 Workshops mehr, in welchen eine Lösung bis ins letzte Detail spezifiziert wird. Ideen werden schnell in Prototypen umgesetzt, welche dann stetig verbessert werden. 

SuperUser aus dem Business können dank des Configuration Editors an der Entwicklung partizipieren und einfache Anforderungen in einem kontrollierten Rahmen selbst umsetzen.

Der CIO kann die Entwicklungskosten minimieren, was nicht zuletzt den ROI der Intranet Plattform beschleunigt hat. Durch den Prototyping-Ansatz, bei welchem das Business im Entwicklungsprozess eng mit dem DevOps Team zusammenarbeitet, hat sich eine Partizipationskultur im Unternehmen etabliert.

Ok klingt gut, aber wie sieht das in der Praxis aus?

Darauf werde ich im zweiten Teil der Blogserie eingehen, welcher in Kürze erscheinen wird. Darin werden wir uns Implementationen aus der Praxis im Detail ansehen. Ausserdem wird eine Basisversion des Re-Provisioning Frameworks zum gratis Download zur Verfügung gestellt.
Stay tuned!

 


Tags

Kommentar hinterlassen




Is nine = five ? (true/false)

Kommentar(e)

A dedication of appreciation is all together for share data, I had put some vitality in the outback, however to meet Aboriginals and <a href="http://www.writingvictors.co.uk/">Academic Writing</a> work with them was radiant. It gave me a great valuation for how outrageous life is and about the relentless soul that the Aboriginal people have continually had. reasonable for see your post, keep it up.

Roger Jack| 29.07.2017 07:53:36