Willkommen zu unserer Blogserie «Prozessdigitalisierung». Wir wollen Ihnen damit einen Einblick in den Alltag der Digitalisierung von Geschäftsprozessen vermitteln – Sie erhalten Know-how und «Hands-on Experience» aus realen Kundenprojekten mit echten Herausforderungen und Lösungen.

Am Beginn eines Digitalisierungsvorhabens steht meist die Evaluation und Beschaffung der passenden Plattform. Doch welche Anforderungen muss eine solche Plattform erfüllen, um optimal für die Zukunft gerüstet zu sein? Die Blogserie zeigt, welche Kriterien für die Wahl der optimalen Digitalisierungsplattform matchentscheidend sind.

Prozesse als Querschnittsfunktion

In einem Prozess verarbeiten Mitarbeiter mit unterschiedlichen Funktionen Informationen, die aus ganz unterschiedlichen IT-Systemen der Unternehmung stammen können.

Die Maturität und somit die Effizienz des digitalisierten Prozesses misst sich daran, ob die Informationen X aus dem System Y im korrekten Prozessschritt der richtigen Person zur Verfügung gestellt beziehungsweise von der richtigen Person abgefragt werden. Prozesse durchdringen dabei nicht nur die organisatorische Struktur als Querschnittsfunktion, sie müssen auch in der IT-Landschaft des Unternehmens entsprechend abgebildet werden können.

Und damit sind wir beim Kernpunkt angelangt: Um die Prozesse effizient zu digitalisieren, muss die Digitalisierungsplattform gleichzeitig auch eine Integrationsplattform sein.

Neue Horizonte durch mobile Endgeräte

Stellen Sie sich ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden ohne feste Arbeitsstation vor. Wie partizipieren diese Mitarbeitenden in digitalisierten Unternehmensprozessen? Wie erfassen die Mitarbeiter vor Ort Daten? Diese Frage ist bedeutsam, denn in vielen Branchen werden Daten vor Ort erhoben. So etwa auf Baustellen, bei Kundenbesuchen oder am Patientenbett.

Die Unterstützung von mobilen Endgeräten ist somit eine absolut zentrale Anforderung. Dabei müssen die Funktionen des Mobilgeräts für die Erfassung von Fotos, Videos, Sprachnotizen, Texten, Geoinformationen und so weiter möglichst vollständig unterstützt werden. So erhalten die Mitarbeitenden eine User Experience, die dem gewohnten Umgang mit ihrem Gerät entspricht. Ist diese Anforderung erfüllt, kann die Digitalisierungsplattform in der Tat neue Horizonte eröffnen.

Cloud, On-Premises oder Hybrid

Zukunftsfähigkeit, Datenschutz, Sicherheit, Betriebskosten, externer Zugriff – all diese Aspekte können bei der Wahl des Deployment-Modells entscheidend sein. Je nach Unternehmen und Situation kann sich eine reine Cloudlösung, der Betrieb im eigenen Haus oder eine Mischform als optimal erweisen.

Damit die Prozesse nachhaltig digitalisiert werden können, sollte sich die Plattform in allen drei Deployment-Modellen zu Hause fühlen. Anders ausgedrückt: Die Wahl der Digitalisierungsplattform sollte nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Wahl des Deployment-Modells haben – egal ob sie von regulatorischen Vorgaben oder internen Weisungen mitbestimmt wird.  Ebenfalls wichtig: ein Wechsel des Deployment-Modells, zum Beispiel die Migration einer bestehenden On-Premises-Lösung in die Cloud, sollte ohne Anpassungen an den digitalisierten Prozessen jederzeit möglich sein.

Das Wesentliche in Kürze

Bei der ersten Betrachtung zu den Anforderungen an Prozessdigitalisierungsplattformen haben sich folgende Elemente herauskristallisiert:

  • Konnektivität und Integrationsfähigkeiten der Plattform
  • Mobile Integration (natives Benutzererlebnis, Apps)
  • Flexibilität beim Deployment-Modell

Soweit die Einführung mit allgemeinen Anregungen zur Prozessdigitalisierung. Im Nächsten Beitrag erfahren Sie mehr zur Geräteunabhängigkeit – stay tuned!